TecPart Innovationspreis

ROS Gruppe

Ros gleich zweimal für hervorragende Leistungen ausgezeichnet

TecPart Geschäftsführer Michael Weigelt übergibt die beiden Innovationspreise an ROS-Geschäftsführer Steffen Tetzlaff und Gesellschafter Eberhard Ros


Düsseldorf, Oktober 2013

Bei der Verleihung des TecPart-Innovationspreises auf der internationalen Kunststoffmesse in Düsseldorf "K" räumte das Coburger Technologieunternehmen Ros gleich zweimal ab. Die Jury des nur alle drei Jahre ausgerufenen, bundesweiten Wettbewerbs prämierte ein Flügelrad und ein Wasserpumpen-Lagergehäuse des Coburger Kunststoffverarbeiters. Veranstalter des Innovationspreises ist der Verband Technische Kunststoff-Produkte e. V. (TecPart), dem die deutschen Hersteller von technischen Kunststoff-Produkten angeschlossen sind.

„Die prämierten Produkte zeichnen sich durch hervorragende konstruktive, fertigungstechnische und kunststoffgerechte Lösungen aus und sind zudem häufig Ersatz für andere Werkstoffe. Die Branche trägt mit diesen innovativen neuen Produkten und Prozessen zu Lösungen bei, mit denen die Märkte von morgen erobert werden können und damit Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden", sagte TecPart-Geschäftsführer Michael Weigelt in seiner Laudatio. Insgesamt prämierte die aus Professoren und hochkarätigen Praktikern besetzte Jury zehn der aus ganz Deutschland eingereichten Produkte.

Die prämierten Bauteile: Komplexität und Energieeffizienz

Das von Ros entwickelte Flügelrad PPS-GF40 zeichnet sich durch eine hohe Förderleistung bei sehr geringen Abmessungen aus. Die geometrische Konstruktion entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Ros und dem Auftraggeber. Um die extremen Hinterschnitte am Bauteil entformen zu können, wurden verschiedene Techniken miteinander kombiniert. Das Lagergehäuse M276 ersetzt ein bestehendes Bauteil aus Aluminiumdruckguss. Der verwendete Kunststoff Duroplast bewirkt im Zusammenspiel mit optimierter Geometrie, dem Entfall mechanischer Nacharbeit und einer veränderten Dichtung gegenüber dem früheren Metallgehäuse einen Kostenvorteil sowie eine Gewichtsersparnis von mehr als 33 Prozent.

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